Carbonfasergewebe

Das Kohlenstoff Garn ist eine Kombination aus Tausenden Carbonfasern. Die Dicke beträgt etwa 5 bis 10 µm. Kohlefasern selbst sind aus Acrylfasern, die durch Pyrolyse bei Temperaturen bis zu 23000 Grad verkohlten. Kombiniert mit Kunstharz gilt dieses Produkt als Verstärkungsmaterial, auch bekannt als CFK. Das geringe Gewicht in Verbindung mit Stärke ist eine Bereicherung in der Industrie. Dieses Material rostet nicht, besitzt hohe Zugfestigkeit und hohe Steifigkeit (Modul) mit hoher Temperaturbeständigkeit. Elektrisch leitend und der niedrige Ausdehnungseffekt sind weitere Pluspunkte. Meist wird dieses Material mit Harz imprägniert. Die Einsatzbereiche sind u.a. in der Luft-, Raumfahrt, Sportartikel- und Druckbehälterherstellung. Dieses Material ist für die Zukunft und wird in weiteren Bereichen unentbehrlich sein. Allerdings ist dieses Material etwas teurer. Das leichte und strapazierfähige Material ist eigentlich überall einsetzbar. Zur Festigung des Carbonfasergewebes wird Epoxidharz eingesetzt, und ein stabiles Endprodukt kann genutzt werden. Beim Bahnvorderrad wird für die bessere Lenkung eine erhöhte Steifigkeit gefordert. Dieses kann durch das Carbonfasergewebe erreicht werden.

Eigenschaften

Carbonfasergewebe ist in der Luftfahrtbranche nicht mehr wegzudenken. Durch die hohe Festigkeit ist die Verarbeitungsqualität besser. Das Produkt ist durch seine hohe Zugfestigkeit einmalig. In dieser Branche ist die Köper Bindung vorteilhafter. Das Carbonfasergewebe entlüftet durch die Fadenanzahl optimal und kann bei dickeren Laminaten eingesetzt werden. Das geringe Gewicht ist erwähnenswert, welches bei jeder Verarbeitung optimal bewertet wird. Leichtbauteile fordern extreme Festigkeiten. In Kombination mit leichtem Gewicht ist die perfekte Zusammensetzung gegeben. Im Gegensatz zum Glasfasergewebe tritt die höhere Zugfestigkeit mit dem höheren E-Modul deutlich hervor. Das Gewicht ist weit geringer. Für die Schnittfestigkeit ist die Bearbeitung mit Puderbinder empfehlenswert.

Verschiedene Ausführungen

Die drei gängigsten Ausführungen sind auch bei diesem Produkt zu erwähnen, und zwar Leinwand, Köper und Satin oder Atlas. Die Leinwandbindung steht für eine einfache Bindung. Die Köperbindung bietet eine noch höhere Festigkeit. Steifheit des Laminates entsteht durch geringe Fadenablenkung. Tränkung ist gut möglich. Sehr gut geeignet für die Verarbeitung auf Formteile. Satinbindung wiederum sorgt für eine glatte Oberfläche und sehr gute Drapierbarkeit. Das uniundirektionale Gewebe sorgt für noch höhere Festigkeit und Steifigkeit im Vergleich zu biodirektionalen Geweben. Zur Fixierung der Kettfäden dienen dünne Schlussfäden. Weitere Bindungsarten wie Panama, Dreher und Scheindreher sind nicht sehr häufig anzutreffen.